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Unglaublich: "Ist Hartz IV eine "angenehme Variante" des Lebens? Das behauptet Hessens Ministerpräsident Koch - und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs. Die These des CDU-Politikers: Jedes Sozialsystem braucht ein Element der Abschreckung. (Quelle Artikel Spiegel)
Ich sag dazu nur: Man sollte vielleicht mal die Nettolöhne deren anheben, die sich die Woche über den Arsch aufreissen. Es muss sich lohnen arbeiten zu gehen.
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22.01. - 18:44 Uhr |
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#56024 By
ave |
(pMsg,
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korrekt. hartz4 liegt schon unter der armutsgrenze. wenn leute, die arbeiten gehen genauso viel "verdienen", dann liegt es auch an den dumpinglöhnen, welche die politik zulässt und duldet.
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22.01. - 22:35 Uhr |
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#56025 By
muli |
(pMsg,
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tja, kenn genug beispiele wo leute die daheim sitzen am ende mehr geld übrig haben als ich (wenn man mal die kosten die mir durch meine arbeitstätigkeit erst entstehen, z.b. fahrtkosten, abzieht). und dann wird man als fleißiger, arbeitstätiger kleingartenpächter noch von den hartzIV-lumpen angezählt, man soll doch regelmäßiger die hecke pflegen. die sitzen freilich den ganzen tag bei ner bulle bier in der sonne... naja, man sollte nicht alle über einen kamm scheren, aber es gibt leider wirklich genug beispiele, wo leute zuhause bleiben, weil sie am ende mehr geld raus haben als wenn sie arbeiten gehen. man kanns ihnen nicht mal verübeln, wären ja blöd wenn sie das nicht nutzen würden. aber da sollte sich wirklich was ändern. andererseits kann ichs nicht nachvollziehen, wenn ein hartzIV empfänger heizkosten spart und die rückerstattung dann von der stütze abgezogen bekommt oder solche scherze....sowas regt ja dann noch mehr zum schmarotzen an.
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23.01. - 0:36 Uhr |
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#56026 By
phOnKy |
(pMsg,
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ja, hier läuft echt ganz dolle was verkehrt. wie kann es sein, dass einer der arbeiten geht, letztendlich weniger verdient als jemand, der hartz4 bekommt? das gibts doch gar nicht. man kann es den leuten wirklich nicht verübeln, wenn sie dann zuhause bleiben. hier wird arbeitslosigkeit gefördert. wieso kann gute arbeit nicht auch gut entlohnt werden??? ich versteh das nicht.
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23.01. - 12:52 Uhr |
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#56028 By
ave |
(pMsg,
reply) |
dann sollten die mindestlöhne über hartz4-niveau liegen oder nicht? ich weiß, dass das alles kaum finanzierbar ist, auch mit hinblick auf die weltwirtschaft und konkurrenzfähigkeit. vielleciht würde ein völlig neuer ansatz helfen.
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23.01. - 18:32 Uhr |
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#56030 By
phOnKy |
(pMsg,
reply) |
die leute brauchen einfach selber mehr geld in der geldbörse. ich weiß nicht, was die wirtschaftsfuzzies da nicht verstehen.
wenn ein arbeitnehmer mehr geld hat, dann kann er sich folglich mehr leisten. ergo wird er es irgendwann in komsumgüter umsetzen. somit schraubt der arbeitnehmer indirekt seinen lohn selbst in die höhe.
mehr geld = mehr zum ausgeben = mehr, was sein arbeitgeber verdienen kann = mehr lohn für den arbeitnehmer (insofern der arbeitgeber den gewinn auch ausschüttet).
ist doch klar, dass die löhne auf einem absoluten tiefpunkt sind. die leute kaufen nix. weil sie ihr geld zusammenhalten müssen für die grundlebenssicherung und steuern. ergo verdient auch der arbeitgeber nix mit dem verkauf seiner produkte. folglich kann er seinen mitarbeitern immer weniger auszahlen.
der kapitalismus beisst sich in den schwanz. hat schon marx gesagt.
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23.01. - 14:17 Uhr |
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#56029 By
muli |
(pMsg,
reply) |
sozial heißt aber auch, dass sich arbeit lohnt, und das tuts leider nicht immer. sozial heißt nicht, dass sich leute auf dem fleiß der anderen ausruhen können. und das wird hier mitunter recht leicht gemacht.
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